Die "aktiv wohnen" Ihre Stadtteilzeitung in Hamburg Mümmelmannsberg


Leserbriefe




An aktiv wohnen,
das Bedürfnis Ärger oder Frust los zu werden ist meistens größer, als Lob oder Freude mitzuteilen. Daher möchte ich nachfolgend berichten, was mir bei meinen Spaziergängen in und um Mümmelmannsberg positiv aufgefallen ist. Es wurden z.B.
• die Markierungen an den Fußgänger überwegen erneuert
• unebene Gehwegplatten begradigt
• Bäume als Ersatzpflanzungen gesetzt
• neue Bänke aufgestellt
• Bügel oder Granitblöcke zur Verhinderung vom Parken in den Grünstreifen gesetzt (Wäre an anderen Stellen noch wünschenswert und bedauerlich ist auch, daß einige Parkdecks nicht gepflegt oder genutzt werden).
• Die zahlreichen Fassadensanierungen sind eine optische Aufwertung
• Die allgemeine gärtnerische Pflege ist gut
• Man sieht kaum noch herrenlose Einkaufswagen
Ich hoffe, daß die „Stadtteilpflege“ auch in Zukunft weiter ausgeführt wird.

Mit freundlichen Gruß G. W



„Fahrradstadt Mümmelmannsberg?“
Guten Tag liebe AW -Redation
„Mit Interesse haben viele Mümmis Ihren Artikel (zur Radwegesituation in Mümmel) gelesen und können dem Inhalt nur komplett zustimmen. Wir haben hier auch am Steinbeker Grenzdamm ganz ähnliche Probleme und die Beschwerden bei BzA HH-Mitte verliefen am Ende aber komplett im Sande. Die meinen, die Radfahrer benutzen die Radwege ohnhehin nicht und deshalb muss auch keine Sanierung erfolgen, zumal die meisten ja auch nicht mit den verpflichtenden Schildern (blau-weiß) bestückt sind (frei zitiert). Soviel zum Thema Sicherheit auf unseren Straßen. Zurück zu Ihrem Artikel: was ich journalistisch vermisse, ist eine Kontaktaufnahme zu den hiesigen Parteien, insbesondere den Grünen, was man in diesen Kreisen zu der Misere „sagt“ bzw. was man tun will und muss, um diese Missstände umgehend zu beheben. So habe ich dann die Hoffnung, dass er seinen Bericht mit einer Recherche bei den zuständigen Parteien in der nächsten Ausgabe ergänzt. Daran sind sicherlich Ihre Leser höchstinteressiert.“

Helmut H., Mümmelmannsberg

Lieber Herr H., Herzlichen Dank für Ihren Leserbrief und die Anregungen.
Wir haben das Thema in den Sanierungsbeirat eingebracht, aber mehr als die Aussage, dass „man“ sich dem Thema widmen wird, war noch nicht zu erreichen. Eine berichtenswerte Stellungnahme der einzelnen Parteien kam dort nicht zu stande. Die Mühlen mahlen bekanntlich langsam, aber wir bleiben dran.



Im der Scheinwelt der Kinderfreundlichkeit!
Was im Moment den Schulkindern der Grundschule RAHEWINKEL zugemutet wird ist echt ein Albtraum, eine Baugrube von Neuschule kein Platz für die Ferienbetreueung! Es sind 'zig Kinder für die Betreuung angemeldet, die jetzt in der baubedürftigen Turnhalle der Schule den Tag verbringen müssen!! Die Behörde kündigte "die Container", in der die Betreuung der Kinder stattfand, um die Mieten einzusparen. Deutschland hilft doch sonst gerne hilfebedürftigen, sind unsere Kinder - unsere Zukunft es nicht WERT?
Ich bin sprachlos und aus der Fassung, die Situation ist schon hart und nun heißt es, dass ein Teil der Turnhalle auch den Kindern weggenommen wird, da es durchsickert. Eine neue Schule, die sich noch mitten im Baubetrieb befindet, kein Pausenhof, ein Feldweg überfüllt von LKW's und Staplern, eine Behörde, die nicht länger für die Mieten der dringend notwendigen Container aufkommen will! Über die Organisation und Verantwortung der Schulleitung kann man diskuttieren.
Warum wird man dafür bestraft, warum werden unsere Kinder bestraft, dass die Eltern arbeiten?
Die Betreuer sind Fassungslos und wissen nicht weiter, versuchen unermüdlich das Beste daraus zu machen, aber so kann es nicht weitergehen, alle notwendigen Mittel wurden ihnen nach und nach entzogen?
Ab Montag werden es mehr Kinder sein, kein Schulbeginn der Schulkinder von Rahewinkel, aber Ferien sind zuende. Offiziell soll es Mittwoch 21.03. los gehen. In einer Schule in vollem Bauzustand ohne Pausenhof, "Null" Verantwortungbewusstsein, denn die Sicherheitsmaßnahmen sind katastrophal.
Es wird sich keiner angesprochen fühlen, Sie werden diese Zeilen lesen, die Mail löschen und Ihre arbeit weitermachen.

NBK



Hamburgerin des Jahres 2017!
Ich habe eine Kleinigkeit beobachtet, die mir würdig erscheint, bei der Wahl zur Hamburgerin des Tages erwähnt zu werden. Es war allerdings schon am 7. Dezember 2017.
Ich fuhr mit der U-Bahn Richtung Mümmelmannsberg und saß im ersten Waggon, als der Zug an der Haltestelle Legienstraße kurz vor der Abfahrt stand. Die Türen waren schon geschlossen. Auf dem Bahnsteig ging eine jüngere Frau zügig Richtung Ausgang. Der Bahnsteig ist dort seit einiger Zeit verlängert worden. Im vorbeigehen drückte sie kurz auf den Button zum öffnen der ersten Tür. Die Tür ging auf. Die Frau ging weiter. Das kam mir vor, wie in meiner Jugend die Klingelstreiche von uns Kindern. Aber nein; aus der anderen Richtung kam ein Mann und konnte durch die eben geöffnete Tür noch schnell in den Zug einsteigen. Die Tür schloss wieder. Der Zug fuhr los. Ohne die schnelle, geistesgegenwärtige Botton-drück-Aktion der mir absolut unbekannten Frau hätte der Herr den Zug nicht mehr erreicht. Ich fand das ausgesprochen nett und für mich ist diese Frau sogar die Hamburgerin des Jahres 2017

Werner Vogel



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